Inselhopping im Pazifik – Teil 3: Samoa

Beeindruckendes Schauspiel in Samoa

Das Land, auf das ich von Anfang an am meisten gespannt bin und vor dem ich gleichzeitig auch den meisten Respekt habe, ist Samoa. Die noch recht patriarchalisch geprägte Inselgruppe ist das nördlichste unserer Reiseziele und zwar touristisch erschlossen, die erste Wahl für Neuseeländer oder Honeymooner aus aller Welt ist es aber definitiv nicht. Auf unserem Flug sind wir augenscheinlich die einzigen Touristen. Das fasst die Lage für die nächsten Tage in Samoa recht gut zusammen, auch wenn die Hochsaison für Touristen generell eher um die Weihnachtsfeiertage herum liegt und wir damit gerechnet haben, nicht allzu viele Touristen zu treffen. In der Eingangshalle warten eine Band und viele Verwandte, und die Stimmung ist sehr ausgelassen. Tatsächlich ist das wahrscheinlich die fröhlichste Einreise, die wir auf allen Inseln mitbekommen.

Auf dem langen Weg vom Flughafen in die Hauptstadt Apia ist unser Taxifahrer glücklicherweise sehr auskunftsfreudig und erklärt uns vieles. Wir kommen an einem riesigen weißen Bauwerk vorbei, und er erklärt uns, das sei der Mormonentempel. Samoa setzt in Bezug auf die bisher gesehenen Kirchen sowieso noch einen drauf – im positiven Sinn. [Weiterlesen]

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Inselhopping im Pazifik – Teil 2: Französisch-Polynesien

Eine Bucht von Moorea in Französisch-Polynesien

Wir fliegen von Rarotonga direkt nach Tahiti, der Hauptinsel von Französisch-Polynesiens. Die Einreise ist für Europäer sehr einfach: wir müssen nur unseren Reisepass vorlegen. Einen Stempel gibt es daher leider nicht und zu der nächtlichen Zeit wartet hier leider auch niemand mit einer Blumenkette. Weitere europäische Einflüsse zeigen sich in den vielen französischen Expats, denen wir begegnen und dem Fakt, dass man teilweise sogar mit Euro zahlen kann. Die bunten Scheine der französisch-polynesischen Währung sind aber viel zu schön, um sie nicht zu nutzen. [Weiterlesen]

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Inselhopping im Pazifik – Teil 1: Cookinseln

Türkisblaues Wasser, Palmen und Sanstrand: perfekte Südseeidylle

2017 / 2018 habe ich mit einem Freund sechs Monate in Neuseeland verbracht, die letzten zwei Monate davon verdienten wir uns als Aushilfe in einem Restaurant etwas Geld zur Erfüllung unseres nächsten Reisetraums.

Ein Blick auf die Weltkarte zeigte uns ziemlich schnell drei Optionen, die von Neuseeland aus gut erreichbar sind. Australien war wohl die bekannteste und wortwörtlich auch naheliegendste. Aber irgendwie reizte uns das Land der Kängurus und Koalas nicht, obwohl uns sogar eine Freundin zum Abschluss ihres Australien-Aufenthalts besucht hatte und aus dem Schwärmen gar nicht mehr herausgekommen war.

Asien lag natürlich auch verhältnismäßig nah – was ist schon wirklich nah, wenn man von „da unten“ startet? – aber hier kam uns der Gedanke, dass man nach Thailand, Bali und Co. auch von Deutschland aus reisen kann, und das sogar sehr gut.

Dann also die Idee: Polynesien. Schon während unseres Aufenthaltes hatten wir ein paar Mal mit Neuseeländern gesprochen, die ihren Sommerurlaub – wohlgemerkt über Weihnachten – gerne auf den Fidschi-Inseln verbringen. Die pazifische Insel liegt etwa drei Flugstunden nördlich von Neuseeland und damit außerhalb des polynesischen Dreiecks, das von Hawaii im Norden, den Osterinseln im Südosten und Neuseeland im Südwesten gebildet wird. Im Verlauf unserer Reise hatten wir immer wieder von Polynesien gehört: die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, sind vor rund 800 Jahren aus Polynesien nach Neuseeland gesegelt und verschiedene Museen über die Maori-Kultur informieren heute über mögliche Routen und Ursprünge. [Weiterlesen]

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Frederick: Ein Kleinod im Westen Marylands

Carroll Creek Park in Downtown Frederick (© C. Kurt Holter 2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob als Ausflug von Washington, DC oder als Zwischenstopp während eines Roadtrips – Frederick in Maryland ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die typisch amerikanisches Städteflair mit atemberaubender Natur verbinden möchten. Und für mich als Schleckermaul ebenfalls sehr wichtig: Für den Gaumen wird auch eine Menge geboten. Frederick – übrigens Mitte des 18. Jahrhunderts von einem deutschen Schullehrer gegründet – liegt im Westen des Bundestaates Maryland sowie nur eine knappe Autostunde von der amerikanischen Hauptstadt und vom Washington Dulles International Airport entfernt.

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