Inselhopping im Pazifik – Teil 1: Cookinseln

Türkisblaues Wasser, Palmen und Sanstrand: perfekte Südseeidylle

2017 / 2018 habe ich mit einem Freund sechs Monate in Neuseeland verbracht, die letzten zwei Monate davon verdienten wir uns als Aushilfe in einem Restaurant etwas Geld zur Erfüllung unseres nächsten Reisetraums.

Ein Blick auf die Weltkarte zeigte uns ziemlich schnell drei Optionen, die von Neuseeland aus gut erreichbar sind. Australien war wohl die bekannteste und wortwörtlich auch naheliegendste. Aber irgendwie reizte uns das Land der Kängurus und Koalas nicht, obwohl uns sogar eine Freundin zum Abschluss ihres Australien-Aufenthalts besucht hatte und aus dem Schwärmen gar nicht mehr herausgekommen war.

Asien lag natürlich auch verhältnismäßig nah – was ist schon wirklich nah, wenn man von „da unten“ startet? – aber hier kam uns der Gedanke, dass man nach Thailand, Bali und Co. auch von Deutschland aus reisen kann, und das sogar sehr gut.

Dann also die Idee: Polynesien. Schon während unseres Aufenthaltes hatten wir ein paar Mal mit Neuseeländern gesprochen, die ihren Sommerurlaub – wohlgemerkt über Weihnachten – gerne auf den Fidschi-Inseln verbringen. Die pazifische Insel liegt etwa drei Flugstunden nördlich von Neuseeland und damit außerhalb des polynesischen Dreiecks, das von Hawaii im Norden, den Osterinseln im Südosten und Neuseeland im Südwesten gebildet wird. Im Verlauf unserer Reise hatten wir immer wieder von Polynesien gehört: die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, sind vor rund 800 Jahren aus Polynesien nach Neuseeland gesegelt und verschiedene Museen über die Maori-Kultur informieren heute über mögliche Routen und Ursprünge. [Weiterlesen]

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Frederick: Ein Kleinod im Westen Marylands

Carroll Creek Park in Downtown Frederick (© C. Kurt Holter 2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob als Ausflug von Washington, DC oder als Zwischenstopp während eines Roadtrips – Frederick in Maryland ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die typisch amerikanisches Städteflair mit atemberaubender Natur verbinden möchten. Und für mich als Schleckermaul ebenfalls sehr wichtig: Für den Gaumen wird auch eine Menge geboten. Frederick – übrigens Mitte des 18. Jahrhunderts von einem deutschen Schullehrer gegründet – liegt im Westen des Bundestaates Maryland sowie nur eine knappe Autostunde von der amerikanischen Hauptstadt und vom Washington Dulles International Airport entfernt.

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Von Moonshine und Speakeasys – Wo die Prohibition in der Capital Region USA ihre Spuren hinterließ

Vor 100 Jahren, genauer gesagt am 16. Januar 1920, trat mit dem 18. Zusatzartikel der Verfassung die Prohibition in den Vereinigten Staaten von Amerika in Kraft. Sie untersagte die Herstellung, den Transport und den Verkauf von alkoholischen Getränken. Die Geschichte des darauffolgenden Schmuggels, der illegalen Alkoholherstellung und der geheimen Bars kann heute noch in der US-Hauptstadtregion nachverfolgt werden. [Weiterlesen]

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Hyänen, Leoparden und Pillendreher: auf den Spuren von Bernhard Grzimek durch die Serengeti

Das große Tor mit der Aufschrift „Serengeti shall never die“ liegt noch nicht weit hinter uns, als wir unsere erste eher traurig stimmende Tiersichtung im weltberühmten Nationalpark in Tansania haben: eine tote Gazelle liegt auf der Piste. Wahrscheinlich wurde sie von einem Lkw überfahren, vermutet unser einheimischer Guide Gabriel. Wir fahren weiter. Nach ein paar hundert Metern bremst Gabriel abrupt. Am Straßenrand stehen zwei Hyänen, die in Richtung der toten Gazelle schnüffeln. Als sie sich in Trab setzen, legt Gabriel den Rückwärtsgang ein und fährt zurück. Der Kadaver liegt inzwischen im Straßengraben und wird von einer ganzen Horde Hyänen lautstark in mundgerechte Stücke zerteilt. Am Himmel über uns schweben die ersten Geier ein, einige vorwitzigere Aasfresser versuchen vergeblich, den Hyänen ihre Beute streitig zu machen. Immer mehr Hyänen kommen angelaufen und wollen etwas von der Mahlzeit abhaben. Dabei kommunizieren sie lautstark mit dem typischen „Lachen“ miteinander, es wird aber auch grimmig geknurrt, wenn ein rangniedrigeres Tier versucht, einen Bissen zu ergattern. Nach etwa einer halben Stunde ist von der Gazelle so gut wie nichts mehr übrig. Eine Hyäne trägt den Kopf des Kadavers wie eine Trophäe im Maul weg, im Straßengraben picken die Geier die letzten Stückchen Fleisch auf. Was für ein eindrucksvolles Erlebnis gleich zu Beginn unserer Safari in Tansania!

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