San Diegos Robben am Strand

Blick von der Strandmauer auf den Strand in der Bucht Children's Pool mit Seerobben

Blick von der Strandmauer auf Children’s Pool

Schon von Weitem hört man sie pfeifen und rufen. Die verspielten Robben und Seelöwen haben im „Children’s Pool“  in La Jolla, San Diego ihr perfektes Zuhause gefunden, jedoch war dieser ursprünglich gar nicht für sie gedacht.  1932 bauten die Einheimischen eine Strandmauer, um die Küste vor starken Wellen zu schützen. Dabei entstand ein kleiner Strand, der sehr gut für kleine Kinder geeignet war. Dort konnten sie geschützt spielen und baden ohne, dass ihre Eltern sich Sorgen machen mussten. Allerdings ist dieser Ort auch für Robben und Seehunde ideal, da sie sich dort in Ruhe erholen und spielen können, ohne von großen Wellen überrascht zu werden. So ist der „Children´s Pool“ ein toller Robbenschauplatz geworden. Von der Mauer aus kommt man ganz nah an die Säugetiere heran und kann ihnen beim Faulenzen und Rumtoben zuschauen. Doch gibt es von dort aus nicht nur Robben und Seelöwen zu sehen, man hat auch einen tollen Blick auf La Jolla, die Küste und das Meer.

Strand mit Lifeguard Turm

Strand mit Lifeguard Turm

Etwas südlicher in San Diego liegen die Stadtteile Pacific Beach und Mission Bay. Diese Viertel liegen, wie La Jolla auch, direkt am Meer und teilen sich einen traumhaften Stand. Wegen seiner 4,8 Kilometer langen Promenade ist dieser auch bei Joggern, Fahrradfahrern, Skateboardfahrern und Fußgängern sehr beliebt. Gegenüber vom Strand findet man kleine Bars, Surfshops, Cafés, Essständchen und sogar einen Vergnügungspark.

Wer sich traut kann im „Belmont Park“ mit der riesigen „Giant Dipper Roller coaster“ Achterbahn eine (oder mehr) Runden fahren. Diese ist bis zu 22,8 Meter  hoch und wird bis zu 77 Stundenkilometer schnell.

Hinterlasse einen Kommentar

Stopover in Nur-Sultan: Ein Muss für Architekturfans und Entdecker

Unabhängigkeitsplatz mit dem Denkmal Kasakh Eli

Unabhängigkeitsplatz mit dem Denkmal Kasakh Eli

Auf der Reise von Taschkent nach Frankfurt nutzte ich das Angebot der nationalen kasachischen Airline Air Astana, einen Zwischenstopp in der modernen Hauptstadt Kasachstans einzulegen. Anstelle gleich nach Frankfurt weiterzufliegen, ließ ich mich in die Stadt fahren und checkte im Park Inn Hotel in der Nähe des Stadtzentrums von Nur-Sultan, dem ehemaligen Astana, ein. Frisch ausgeschlafen wollte ich der Metropole, die in nur dreißig Jahren entstanden ist, näherkommen.

[Weiterlesen]

Hinterlasse einen Kommentar

Was macht eigentlich Darth Vader?

Darth Vader auf der Herrentoilette der Blaum Brothers in Galena/Illinois

Berühmte Servicekraft auf der Herrentoilette der Blaum Brothers in Galena/Illinois

Nach schier endlosen Auseinandersetzungen mit unbeugsamen Rebellen und dem Verlust von zwei Todessternen ist Darth Vader, früher selbst ein Jedi-Ritter, des Kämpfens offensichtlich müde und pflegt heute einen zurückgezogenen Lebensstil und übt sich in Bescheidenheit und Demut. So konnte man ihn letztlich in dem kleinen Städtchen Galena antreffen, wo er, von einstigen Weggefährten nahezu vergessen, auf der Herrentoilette der Whiskey-Brennerei der Blaum Brothers sich ein Zubrot verdiente. Sein berühmtes Laserschwert trägt er nach wie vor bei sich, auch wenn dieses an Strahlkraft verloren zu haben scheint, doch lässt es sich noch gut als Laserpointer bzw. Zeigestock verwenden.

[Weiterlesen]

Hinterlasse einen Kommentar

Prosit! Samarkands verborgene Schätze

Samarkands berühmter Registan-Platz

Samarkands berühmter Registan-Platz

Die usbekische Stadt Samarkand ist berühmt für ihre historischen Monumente, kann jedoch auch mit Weintradition und köstlichem Cognac punkten. So gründete 1868 der russische Geschäftsmann Dmitriy Filatov eine kleine Weinkellerei in Samarkand. Der Samarkander Wein aus seinem Garten wurde nach nur vier Jahren bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

Cognac aus Samarkand

Cognac aus Samarkand

1919 wurde jedoch die gesamte Kellerei unter Lenin durch die Bolschewiken enteignet. So wurde 1926 aus der Filatov Weinfabrik ein sozialistischer Betrieb. Doch bevor Filatov mit seiner Familie nach Frankreich floh, hatte er seinen alten Weinkeller von einem Arbeiter zumauern lassen. Er geriet in Vergessenheit. Kurz vor seinem Ableben 1988 gab der Arbeiter jedoch sein Geheimnis preis und Tausende Flaschen aus der Zeit von 1890 bis 1930 konnten wiederentdeckt werden.

Darauf basierend produziert die heutige Weinkellerei wieder verschiedene Weine und hervorragenden Cognac mit ganz eigener Vanille-Note. Er ist ausgesprochen beliebt und in Zentralasien bestens bekannt. Der ursprüngliche Keller kann heute noch im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Hinterlasse einen Kommentar