Achterbahnen, Dressurpferde und ein Hauch von Italien

Maxx Force im Six Flags Great Amerika (Foto: Illinois Office of Tourism)

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Dieser berühmte Ausspruch ist nicht nur eine Anlehnung an einen Vierzeiler von Johann Wolfgang von Goethe, er trifft heute auch auf einen Besuch der Millionenmetropole Chicago in den USA zu. Ganz gleich, wie oft und wie lange man die „Windy City“ besucht, man wird dieser faszinierenden Stadt am Lake Michigan einfach nicht überdrüssig, dafür gibt es viel zu viel zu sehen und zu erleben. Und trotzdem: Wer sich nur auf Downtown Chicago und die vielfältigen Neighborhoods konzentriert, wird einiges verpassen. Schon das Umland bietet echte Überraschungen, was auch Lesern des neu bei 360° medien erschienenen TravelGuide Illinois auffallen wird. Wir präsentieren exklusiv drei Beispiele aus dem Buch:

Schiefer Turm von Niles

Niles, 15 Meilen von Chicago entfernt

In Niles fällt dem Gast ein eigentlich aus der Toskana bekanntes Bauwerk ins Auge: der Schiefe Turm von Pisa. In den 1920er-Jahren gestaltete der Geschäftsmann Robert Ilg einen 22 Hektar großen Park mit zwei Außenbecken, die von einem Außenwassertank versorgt werden mussten. Um diesen zu verbergen und die natürliche Schönheit des Areals zu bewahren, beschloss Robert Ilg, eine Nachbildung des berühmten Turms im Maßstab 1:2 errichten zu lassen. 1934 fertiggestellt, dient er bis heute Besuchern aus aller Welt als spaßige Fotokulisse. Mittlerweile sind Niles und Pisa sogar als Partnerstädte verbunden.

Six Flags Great America, 45 Meilen von Chiacgo entfernt

Goliath im Six Flags Great Amerika (Foto: Illinois Office of Tourism)

Amerikaner lieben Rekorde, und in diesem Vergnügungs-Paradies können Besucher mit starken Nerven und gesundem Magen gleich mehrere erleben. „Tsunami Surge“ war bei ihrer Eröffnung mit 26 Metern die weltweit höchste Wildwasserbahn. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 45 Kilometern pro Stunde garantiert sie eine gehörige Portion Spaß und Action. (…) Wer kurzzeitige Schwerelosigkeit erleben möchte, stattet der Katapult-Achterbahn „Maxx Force Launched Roller Coaster“ einen Besuch ab. Ihr druckluftbetriebenes Startsystem beschleunigt Fahrgäste in nicht einmal zwei Sekunden auf Rekordgeschwindigkeiten von nahezu 125 Kilometern pro Stunde und ist damit die Achterbahn mit der schnellsten Beschleunigung in ganz Nordamerika. Sie bietet ihren wagemutigen Gästen überdies den weltweit schnellsten Überschlag mit 97 Kilometern pro Stunde und das weltweit höchste Zweifach-Überkopf-Element in über 53 Metern Höhe.

Temple Farms, 50 Meilen von Chicago entfernt

Lippizaner auf der Temple Farm (Foto: Illinois Office of Tourism)

Pferdeliebhaber und Fans traditioneller Reitkunst sollten unbedingt einen Ausflug nach Old Mill Creek zu den Temple Lipizzans unternehmen. Mittlerweile fast 60 Jahre existiert das Gestüt Tempel Farms und veranstaltet seit über 35 Jahren öffentliche Vorstellungen. Alles begann 1950, als Esther und Tempel Smith eine Dressurvorführung der Spanischen Hofreitschule in Wien besuchten. Begeistert davon, wollten sie die in den USA wenig bekannte Reitkunst auch in ihrer Heimat etablieren. 1958 brachte Tempel Smith schließlich 20 Lipizzaner nach Illinois. Einige Jahre Zucht, Training und kleine Privatvorführungen später vollführten die Tiere ihr Dressurprogramm überall in den Vereinigten Staaten. Die erste öffentliche Vorstellung fand schließlich 1982 statt. Seitdem können Besucher bei Führungen und Präsentationen die Geschichte der Lipizzaner kennenlernen und mehr über diese Kunst des Reitens erfahren. Auch ein Blick auf die anspruchsvollen Übungen der Pferde beim Training ist möglich.

Diese und viele weitere Empfehlungen findet Ihr im neuen TRAVELGUIDE Illinois,                           https://360grad-medienshop.de/USA-Illinois-TravelGuide.

ÜBER DAS BUCH:

TravelGuide-Illinois (Foto: Illinois Office of Tourism)

Illinois steht für die legendäre Route 66 und die beeindruckende Hochhaus-Skyline von Chicago – gute Gründe für einen Besuch im Mittleren Westen. Zugleich finden sich abseits dieser bekannten Attraktionen zahlreiche sehenswerte Orte, an denen sich kleine Abenteuer auf ganz eigene und überraschende Art erleben lassen. 50 Plätze sind im TravelGuide Illinois portraitiert. So lohnt ein Roadtrip über die Great River Road entlang des Mississippi als Alternative zur Fahrt entlang der Route 66 – wenngleich der Mythos der Mother Road mit ihren historischen Tankstellen und bunten Neonschildern jeden USA-Fan lockt. Und in gemütlichen Kleinstädten wie Springfield spüren Gäste den Charme des US-amerikanischen „Heartland“. In Chicago wiederum bieten sich eine Kajaktour oder eine geführte Tour mit einem Greeter an, um die drittgrößte Stadt der Vereinigten Staaten aus neuer Perspektive zu erkunden.

Ralph Steffen

Über Ralph Steffen

Ralph Steffen gehört seit 1998 zum Team von Claasen Communication und ist seit 2017 Geschäftsführer.

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